Magnetfeldtherapie

 

Die Magnetfeldtherapie ist eine Art Physiotherapie, bei der elektromagnetische Energie eingesetzt wird. Diese Therapie ist effizient, sicher und nichtinvasiv. Die Magnetfelder treten in Wechselwirkung mit den Zellen, wodurch das physiologische Gleichgewicht wiederhergestellt wird.

Die erzeugten elektromagnetischen Felder bieten sichere Ergebnisse ohne die Verwendung von Medikamenten.

Die magnetischen Naturkräfte wurden erst ab Beginn des 16. Jahrhunderts durch den Schweizer Alchemisten und Arzt Paracelsus erforscht. Er begann die Heilkräfte des Magneten zu untersuchen und zu beleuchten und vertrat die Meinung, dass jeder Körperteil, der magnetischen Kräften ausgesetzt wird, besser und schneller als mit jeder Medizin geheilt werde. Doktor Samuel Hahneman (1755-1867), der wichtige Forschungen über die Elektrizität machte, hat in Europa als Erster die Kraft des Magneten untersucht. Er bezeichnete dessen Wirkungsbereich als "magnetisches Feld" und legte die Grundlagen für den Bioelektromagnetismus und die Magnetochemie. Er stellte fest, dass jede Sache in einem oder anderen Sinn magnetisch ist und entweder von einem Magnetfeld angezogen oder abgestoßen wird.

 

 

 

Die Wirkung der Magnetfeldtherapie:

Die magnetischen Wellen eines positiven Magnetfeldes stärken den Körper, beschleunigen die biologischen Prozesse und versorgen die Zellen mit dynamischer Energie. Daher ist diese Therapie besonders bei Muskelschwache, Rissen, Knochenbrüchen und Bänderrissen, Zerrungen, sowie zur Rehabilitationsbehandlung und Gewebevernarbung usw. geeignet.

Auf physiologischer Ebene wirkt die Magnetfeldtherapie auf die Zellen, die neu polarisiert werden und die Zellmembran, deren Durchlässigkeit wieder ausgeglichen wird. Somit wird die Zellfunktionalität dank zusätzlicher Sauerstoffzufuhr gefordert. Wenn sich Körperteile an den Wirkungsbereich des Magnetfeldes annähern, werden diese Teile komplett von den Einflussmagnetlinien durchquert. So werden die lonen in der Zelle von den Wellen beeinflusst und aufgrund der damit verbundenen Änderung des potentiellen elektrischen Flusses der Zelle wird die Sauerstoffumwandlung gefördert. Infolge der stärkeren Blutgefäßbildung wird die biologische Tätigkeit angeregt.

Die Magnetfeldtherapie ist besonders wirksam bei folgenden Krankheiten:

  • Entzündungsprozesse (Arthrose, Nervenentzündungen, Venenentzündungen, Muskelzerrungen etc.)
  • Rheumatische Erkrankungen, bei Gelenkserkrankungen, wie Arthrose, Sehnenentzündung, Epicondylitis, Schleimbeutelentzündung, Periarthritis, Halswirbelsäulenschmerzen, Muskelschmerzen, Behandlung von Knochenbrüchen sowohl während als auch nach Immobilisation des entsprechenden Körperteils.
  • Heilung jeder Art von Geschwüren: durch Verletzungen, Decubitus, Verbrennungen, Venenleiden und bei Wirkungslosigkeit anderer Therapien.
  • Narbenbildung
  • Infektion
  • Osteoporose

Ausschlusskriterien:

Nicht ratsam ist die Magnetfeldtherapie bei Trägern von Herzschrittmachern.

Nebenwirkungen treten normalerweise nicht auf.

 

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